Autor: reisnerzt

Indirekteinleiter

Beratung und Überarbeitung der veralteten „Geschäftsbedingungen für Indirekteinleitungen“ der Gemeinde.

Erstellen eines Vertrages für die Indirekteinleitung einer Tankstelle samt Waschstraße.

Aktualisierung und Verlängerung von bestehenden Verträgen mit Indirekteinleiter (Zahnärztin, Baumaschinen-Werkstätte).

Trinkwassertag 2020

Der österreichische TRINK´WASSERTAG wurde 2016 von der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ins Leben gerufen, um mehr Bewusstsein für unser Trinkwasser zu schaffen. An dem jährlich stattfindenden Aktionstag informieren Wasserversorgungsunternehmen in ganz Österreich über ihre Leistungen und zeigen, was hinter einer sicheren und störungsfreien Versorgung mit hochwertigem Trinkwasser steckt. Der vierte TRINK´WASSERTAG findet am 19. Juni 2020 statt.

Fotocredit: PlanSinn, Sulzberger

Steir. Abwasserwirtschaftsplan 2020

Fachliche Mitarbeit bei der Erstellung „Steirischer Abwasserwirtschaftsplan 2020“ durch die Abteilung 14 des Amtes der Stmk. Landesregierung:

Ziel des Abwasserwirtschaftsplanes 2020 ist es Grundlagen für den Erhalt, die Weiterführung und Verbesserung der bestehenden öffentlichen Abwasserentsorgung zur Verfügung zu stellen.  

Die wesentlichen Herausforderungen in den nächsten Jahrzehnen liegen in der Funktions- und Werterhaltung der bestehenden Infrastruktur in der Abwasserentsorgung. Weiteres können Anpassungen an neue technische und rechtliche Vorgaben bei der Abwasserreinigung sowie an geänderte Verwaltungsstrukturen erforderlich werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt wird in der zukünftigen Regenwasserbewirtschaftung liegen, die aufgrund

  • geänderter Abflussverhältnisse, insbesondere durch den hohen Versiegelungsgrad in Siedlungsbereichen, sowie
  • aufgrund geänderter Niederschlagscharakteristika, insbesondere durch Starkregenereignisse.

einer Anpassung und neuer Entsorgungsstrategie bedarf.

Bausteine für einen Brunnen

Auch heuer zu Ostern weist die Caritas auf ihr Projekt „Schenken mit Sinn“ hin, das sowohl Menschen hier als auch in anderen Teilen der Welt Freude bereitet und Hilfe gibt. Das reicht von Socken über Taschen bis zu Hühnern und Ziegen. Mit einer Hühnerschar wird zum Beispiel einer Familie in Äthiopien ermöglicht, ein Zusatzeinkommen zu erhalten.

Machen sie es mir nach und tragen Sie mit Bausteinen zu 20 Euro zur Wasserversorgung bei: www.schenkenmitsinn.at

In Dürrezeiten werden zuerst die Menschen mit Wasser versorgt, danach die Felder. Brunnen werden gebaut oder saniert. Das Dorfkomitee sorgt für sparsame Wasserverwendung und führt regelmäßig Wartungen durch. Experten helfen beim Bepflanzen der Gemüsefelder und Setzen von Obstbäumen. So bekommen Familien dauerhaft Zugang zu gesunder Ernährung und einem kleinen Einkommen. Die Frauen lernen kompostieren, düngen und den Umgang mit
biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln.

Caritas & Du
schenken mit Sinn
Guter GeDANKE

Weltwassertag 2020 – Wasser und Klimawandel

Am diesjährigen Weltwassertag, der am 22. März unter dem Motto „Water and climate change“ (Wasser und Klimawandel) begangen wird, soll gezeigt werden, inwieweit sich das Wasser und der Klimawandel gegenseitig bedingen und durchdringen.

Durch das stetige Wachstum der Weltbevölkerung und der damit verbundenen steigenden Nachfrage nach Wasser und anderen natürlichen Ressourcen wird der Umwelt vielerorts Schaden zugefügt.

Die globale Klimawandelkrise macht sich bereits in den Schwankungen des Wasserkreislaufes bzw. der schwindenden Vorhersagbarkeit von Wasserverfügbarkeit, der Wasserknappheit und der Wasserqualität bemerkbar, weshalb die Weltwasserkampagne 2020 nun jeden Einzelnen in die Pflicht nimmt, Verantwortung für die Zukunft unserer wertvollen Ressource Wasser zu übernehmen.

Neben dem Schutz von natürlichen Kohlenstoffsenken (z.B. Ozeane und Sumpfgebiete) wird vermehrt auf den Einsatz neuartiger Techniken rund um die Climate Smart Agriculture (Klimasmarte Landwirtschaft) und die sichere Wasseraufbereitung geachtet. So kann beispielsweise das Überflutungs- und Dürrerisiko durch gezielte (Klimaschutz-)Strategien im Bereich des Städtebaus, die nicht nur eine Verwendung von Frühwarnsystemen, sondern auch eine gesellschaftliche Beteiligung vorsehen, stark minimiert werden. Ebenso verhält es sich mit Maßnahmen im Bereich der Trinkwasseraufbereitung und der Vertriebsnetze, die untrennbar mit dem Ausstoß von CO2-Emissionen verbunden sind. Anhand dieser Beispiele kann bereits gezeigt werden, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann und muss.

„We cannot afford to wait. Everyone has a role to play.“

Nähere Informationen finden Sie unter:  UN-WATER und  WORLD WATER DAY

Leitungswasser: Gut für die Umwelt!

Für zuhause Wasser in Flaschen kaufen? In Österreich nicht notwendig – Sie können es einfach aus dem Wasserhahn zapfen!
In kaum einem anderen Land ist das Leitungswasser so gut wie bei uns: Es ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Man kann es nicht nur ohne Bedenken trinken, sondern sagt damit auch „Nein zur Wegwerfgesellschaft“!

Eine Initiative des deutschen BMU

Millionenschaden durch Feuchttücher

Für unseren Körper sind sie vermeintlich gut, für unsere Wasserwirtschaft eine Qual: Feuchttücher. Die Entsorgung der Hygieneartikel kostet dabei dreimal so viel wie die Anschaffung – das belegt eine neue Studie.

Allein in der Steiermark fließen jährlich rund 3,6 Millionen Euro in die Entsorgung des feuchten Toilettenpapiers. Probleme würden dabei vor allem nicht biologisch abbaubare sowie sehr reißfeste Produkte machen.

1.200 Lkw-Fuhren an „Fehlwürfen“

Feuchttücher gehören zu den „Fehlwürfen“ – dabei handelt es sich um Müll, der widerrechtlich oder sorglos in die Toilette geworfen wird. Die Hygieneartikel machen dabei einen erheblichen Anteil der rund 1.200 Lkw-Fuhren aus, die jährlich in der Steiermark anfallen. Die Reißfestigkeit des Produkts sei den Forschern zufolge schwer nachzuvollziehen, da es bisher keine Kennzeichnungspflicht für die Verpackung von Feuchttücher gibt.

Feuchttücher sind ein großes Problem für die Wasserwirtschaft

ORF

„Sie probieren einfach, das Produkt mit beiden Händen auseinanderzuziehen, wenn es leicht geht, dann haben wir Naturfasern drinnen, und dann ist es abbaubar und unproblematisch, und wenn das eher schwer geht, dann haben wir Kunstfasern drinnen und dann ist es problematisch“, so Martin Wellacher von der Montanuniversität Leoben. Abwasserentsorger fordern daher ein Verbot von Kunststofffeuchttüchern.

Feuchttücher problematisch für Pumpwerke

Grundsätzlich gilt jedoch: Je höher der Kunstfaseranteil bei den Trägermaterialien, desto reißfester und weniger abbaubar seien die Tücher. Im Rahmen einer Studie der Montanuniversität Leoben wurden die Feuchttücher aus Kanälen in Leoben gefischt und untersucht. Dabei wiesen Babyfeuchttücher im Vergleich zu Toilettenfeuchttücher eine wesentlich größere Reißfestigkeit auf.

Feuchttücher sind ein großes Problem für die Wasserwirtschaft

ORF

„Dadurch, dass diese Kunststofffaserfeuchttücher praktisch nicht zerreißbar sind, verwickeln sie sich in den Pumpwerken und führen zu einem Stillstand der Pumpwerke, was nach sich zieht, dass diese Pumpen herausgenommen werden müssen, zerlegt werden, die Tücher herausgeholt und die Pumpe wieder in Betrieb genommen werden muss“, so Franz Hammer, Obmann der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger. Die Studie ergab, dass die Pumpen bereits nach 125 Feuchttüchern mit hohem Kunststoffanteil versagen würden.

„1.300 bis 1.500 Liter pro Sekunde“

Das Rechenhaus der Kläranlage sei der Hotspot des Gestanks einer Kläranlage, denn von dort werde der gesamte Abfall herausgeholt. „In der Hauptzeit, wenn die Stadt voll aktiv ist – das ist ungefähr ab 10.00 bis 18.00 Uhr sind das rund 1.300 bis 1.500 Liter pro Sekunde“, sagte Edmund Tschaußnig von der Kläranlage Gössendorf in Graz.

Allein in der Klaranlage in Gössendorf fallen jährlich 1.000 Tonnen an Abfall an – ein Großteil davon sind Feuchttücher. „Der Abfall verstopft unsere Anlagen, das heißt, es muss dann mühevoll komplett gereinigt werden und führt zu einem deutlich höheren Wartungsaufwand, als es früher mal war.“

Weitere Fehlwürfe: Öl, Fett und Medikamente

Wesentliche Stoffe, die uns auch belasten würden, seien laut Tschaußnig Fette und Öle. „Das heißt, wenn man zu Hause Öl verwendet, dann sollte das bitte tunlichst nicht in den Kanal kommen. Es stinkt und muss auch wieder mit intensiven Wartungsaufgaben herausgeholt werden.“ Mikroplastik würde zum einen durch den Reifenabrieb auf den Straßen, zu einem wesentlichen Teil aber vor allem durch Kosmetikartikel, in welchen die Kunststoffteile vorkommen, in das Abwasser gelangen.

Pillen Tabletten Medikamente Medizin

dpa-Zentralbild/Matthias Hiekel

Auch Medikamentenrückstände würden über uns Menschen in das Abwasser gelangen. „Der Kreislauf geht einfach so, dass wir dann einfach die Fische mit diesen Stoffen belasten, und sich tatsächlich auch zum Beispiel eine ‚Verweiblichung‘ des Fischbestandes durch die Wirkstoffe der Anti-Baby-Pille in gewissen Flüssen nachweisen lässt.“

Quelle: https://steiermark.orf.at/m/news/stories/2922920/
Beitragsbild: Stadtentwässerung Dresden, http://kein-muell-ins-klo.de/

Anschlussleitung Wasserversorgung, Förderungsansuchen und Bauaufsicht

Die Liegenschaften Trockenweg 13 und 15 wurden über private Brunnen mit Trink- und Nutzwasser versorgt. Bei längeren niederschlagsarmen Phasen sinkt die Ergiebigkeit der Brunnen drastisch ab, sodass die sichere Versorgung mit Trinkwasser stark gefährdet ist.

Deshalb wurden diese Liegenschaften an das öffentliche Wasserleitungsnetz der Gemeinde angeschlossen werden. Die bestehende Ortswasserleitung wurde im Trockenweg nur bis zum Objekt Trockenweg 9 verlegt. Sie endete daher rd. 90 m Luftlinie vor dem Objekt Trockenweg 13.

Die Ortswasserleitung wurde mittels einer Anschlussleitung DN 80 um rd. 95 m verlängert. Es wurden eine 12 m lange Hausanschlussleitung PE 25 und eine 15 m lange Hausanschlussleitung PE 25 für die beiden Objekte verlegt.

7 Fakten über den Welttoilettentag

Seit 2013 begehen die Vereinten Nationen den 19. November als Welttoilettentag, um die Aufmerksamkeit der Welt auf die Bedeutung barrierefreier Toiletten und ihre Rolle bei der Verbesserung von Hygiene und Gesundheit auf der ganzen Welt zu lenken.

Gemeinsam können wir Toiletten und angemessene sanitäre Einrichtungen für alle zugänglich machen. Hier sind sieben wichtige Fakten, die Sie über das Problem wissen müssen:

  1. 40% der Welt – mehr als 2,4 Milliarden Menschen – haben keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen .
  2. In den letzten 200 Jahren haben Toiletten die Lebenserwartung des Menschen um 20 Jahre verlängert.
  3. Im Rahmen der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030 hofft die UNO, die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und sanitären Einrichtungen für alle zu gewährleisten.
  4. Weltweit haben mehr Menschen Zugang zu Mobiltelefonen als zu Toiletten!
  5. Mangelhafte sanitäre Einrichtungen erhöhen das Risiko für Unterernährung und Krankheiten, insbesondere für Frauen und Kinder.
  6. Durchfallerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren und können durch den Zugang zu angemessenen sanitären Einrichtungen und sauberem Wasser vollständig verhindert werden.
  7. Für jeden Euro, der in Wasser und sanitäre Anlagen investiert wird, gibt es eine Rendite von 4,30 Euro in Form von weltweit reduzierten Gesundheitskosten.