Dipl.-Ing. Johann Reisner

Förderansuchen Einzelwasserversorgung

Erstellung der Unterlagen für ein Ansuchen um Erhalt von Förderung durch Land und Bund.

Die Bauart und Zustand der derzeitigen Wasserversorgungsanlage war derart veraltet, dass eine vollkommene Neuerrichtung der gesamten Anlage notwendig wurde.

Ein Auszug aus dem technischen Bericht:

Die bestehende Quelle auf Grdst. 363 wird neu gefasst. Die wasserführende Schicht/Spalt wird freigelegt und die Wasserzutritte werden mittels gelochter bzw. geschlitzter Sammelleitungen aus Kunststoffrohren DN 100 (mit Trinkwasser-Zulassung) gefasst. Talseitig wird eine Herdmauer aus Stahlbeton errichtet. Die Sammelleitungen werden in Filterkies 16/32 gebettet. Der Filterkies im Fassungsbereich wird mit einem Vlies und einer Stahlbetonplatte abgedeckt. Darüber erfolgt eine Verfüllung mit bindigem Material. Die Oberflächengestaltung erfolgt derart, dass das Oberflächenwasser von der Quellfassung wegfließt. Der unmittelbare Fassungsbereich wird eingezäunt.

Das gesammelte Wasser wird in einer dichten Kunststoffleitung DN 100 zu einem Quellsammelschacht (Grdst. 363) in unmittelbarer Nähe zur Quellfassung geleitet. Der Schacht soll als Fertigteilbehälter aus PE, GFK oder Stahlbeton errichtet werden. Im Anhang 4 ist ein Typenplan eines Quellsammelschachtes beigelegt.

An Installationen sind Zulauf, Entnahme, Überlauf- und Entleerungsleitungen sowie ein Belüftungsrohr mit Insektengitter vorgesehen. Überlauf und Entleerung werden wie bis dato abgeleitet.

Vom Quellsammelschacht wird das Wasser im freien Gefälle in einen in unmittelbarer Nähe situierten Tiefbehälter (mit einem Nutzvolumen von rd. 2 m3) geleitet. Dieser Schacht soll ebenfalls als Fertigteilbehälter aus PE, GFK oder Stahlbeton errichtet werden. Im Anhang 5 ist ein Typenplan eines Wasserspeichers beigelegt.

In dem Tiefbehälter wird eine Pumpe installiert, die das Wasser rd. 67 geodätische Höhenmeter in einen Hochbehälter fördert. Bei einer rd. 270 m langen 1“-Leitung ergibt sich (bei der gewählten Pumpe) der Betriebspunkt bei einer Förderleistung von 12 l/min bei einer manometrischen Förderhöhe von 93 m. Siehe dazu Anhang 6.

Die rd. 270 m lange Pumpleitung PE DA 32 PN10 wird über die Grdst. 362, 363, 625, 360/1, 359, 360/2 und 357 zum Hochbehälter gepumpt. Die Querung in der Gemeindestraße (Grdst. 625) erfolgt in einer bestehenden Verrohrung, die für solche Fälle seitens der Gemeinde eingebaut wurde.

Der Schacht soll als Fertigteilbehälter aus PE, GFK oder Stahlbeton auf Grdst. 357 errichtet werden. Im Anhang 7 ist ein Typenplan eines Wasserbehälters beigelegt.

An Installationen sind Zulauf, Entnahme mit Seiher, Überlauf- und Entleerungsleitungen sowie ein Belüftungsrohr mit Insektengitter vorgesehen. Überlauf und Entleerung werden am eigenen Grundstück versickert. Die Leitungen sind am Auslauf mit Froschklappen versehen (gilt für auch für alle übrigen Leitungen).

Der Hochbehälter wird auf einen 3-tägigen Wasserbedarf ausgelegt, um während eines Stromausfalles die Wasserversorgung für das Vieh zu garantieren.
3 d x 1,5 m3 = mind. 4,5 m3 Mindestvolumen für den Hochbehälter.

Die rd. 210 m lange Versorgungsleitung PE DA 40 PN10 wird zum Großteil parallel mit der Pumpleitung in einem Weg über die Grdst. 357 und .23/1 zum Anwesen verlegt.

Die Steuerung der Pumpe im Tiefbehälter erfolgt über den Wasserstand im Hochbehälter. Parallel mit der Pumpleitung wird daher eine Strom- und Steuerleitung verlegt. Der Schalt- und Steuerschrank wird im Wohnhaus eingebaut.